Ski & Snow

10 Sölden-Highlights, die du noch nicht kennst

Überzeugt davon, alles über den Hotspot der Alpen zu wissen? Dann gleich dein Know-how mit unseren News zur Saison 2017/2018 ab. Darin enthalten sind auch einige Geheimnisse, die selbst Google nicht so ohne weiteres preisgibt.

Skiasse made in Sölden

Skifahrer im Tiefschnee - Skigebiet Sölden
© Isidor Nösig / Ötztal Tourismus

Zum Weltcupauftakt am Rettenbachgletscher schnellt die Dichte an Weltmeistern und Olympiasiegern im Ötztal steil nach oben. Kein temporäres Einzelereignis, denn gleich vier Einheimische haben es in ihren Disziplinen zu internationaler Bekanntheit gebracht. Knapp 30 Jahre liegt die olympische Silbermedaille von Bernhard Gstrein in der Kombination zurück. Noch etwas früher brillierte Andre Arnold in der amerikanischen Profirennserie. Dort lief’s so gut, dass er vier Mal in Folge den Titel holte und gleich oft von der Presse zum „Skier of the Year“ geadelt wurde. Wahre Powderkönige sind der amtierende Obmann des Skiclubs Sölden, Sigi Grüner und sein Partner Christoph Brugger. Während ihrer aktiven Karriere krönten sie sich fünf Mal zu Weltmeistern im Tiefschneefahren.

DJ-Gott am Gipfel

David Guetta beim Electric Mountain Festival - Skigebiet Sölden
© Albin Niederstrasser / Bergbahnen Sölden

Eröffnung der Europameisterschaft in Paris, Gigs im legendären Pacha auf Ibiza oder Auftritte in zehntausende Menschen fassende Arenen: Der französische Star-DJ David Guetta ist außergewöhnliche Locations gewöhnt. Doch selbst für den viel gereisten Künstler war die Premiere des ELECTRIC MOUNTAIN FESTIVALS am Rettenbachgletscher auf knapp 2.700 m ein echtes Highlight. Die rund 8.000 Fans im Ausnahmezustand verwöhnte der Musiker mit seinen Hits, da konnte selbst das leichte Schneetreiben den Beat in Boots nichts anhaben. Ein fulminanter Auftakt für die heute etablierte Marke ELECTRIC MOUNTAIN FESTIVAL. Das Event hat mittlerweile in der Funzone am Giggijoch seinen Fixplatz. Und auch in dieser Location stehen Szenegrößen wie NERVO, AFROJACK, Robin Schulz, Martin Solveig u.v.m. Jahr für Jahr an den Turntables.

Mission Sölden für 007

007 Elements Rendering Außenansicht - 007 Elements Sölden
© 007 TM Danjaq. All rights reserved

Kein einmaliger Auftritt sondern eine Liaison mit Bestand. Nachdem Sölden im aktuellen James Bond-Film „Spectre“ Schauplatz für unvergleichliche Actionszenen war, bleibt der Gaislachkogl mit dem 007-Universum verbunden. Ab der Wintersaison 2017/2018 bezieht die international bekannte Filmfigur ein permanentes Quartier am Gipfel auf 3.048 m. Hinter dem Titel 007 ELEMENTS steckt eine cineastische Installation, welche die Besucher auf 1.300 m² in die Welt des berühmten Spions entführt. Einen Schwerpunkt nimmt dabei „Spectre“ ein, in dem Schauspieler Daniel Craig die Rolle des Agenten von MI5 verkörperte. Bondfans dürfen sich noch auf einiges mehr freuen, denn es warten auch Impressionen aus anderen Klassikern der beliebten Reihe. Die besondere Architektur steuert das Tiroler Büro Obermoser bei, welches schon das Design der Gaislachkoglbahn und vom Gourmetrestaurant ice Q verantwortete. Technische Glanzstücke verspricht das Mitwirken der Profis von Optimist aus Los Angeles. Diese arbeiteten schon für Internetgiganten wie Google oder Facebook und realisierten den Grammy-Auftritt der Kultband Daft Punk.

Technische Superlative

Giggijoch Talstation - Skigebiet Sölden
© Rudi Wyhlidal / Bergbahnen Sölden

Wo stehen die zwei leistungsstärksten Zubringerbahnen weltweit? Fällt diese Frage bei der Millionenshow von Günther Jauch, dann kann es (Stand: 2017) bloß eine Antwort geben: Sölden. Das Duo aus Gaislachkoglbahn (Baujahr 2010) und Giggijochbahn (Baujahr 2016) schafft es, pro Stunde 8.100 Menschen ins Skigebiet zu befördern. Und das komfortabel und schnell. Stand in früheren Zeiten noch mühsames Treppensteigen samt Equipment auf dem Programm, befördern Rolltreppen die Skifahrer bequem von und zur Einstiegsebene. Die Giggijochbahn wartet mit einem besonderen Highlight auf. Die Gondeln fahren in einer Linie ein. Dadurch gleicht der Ein- und Ausstieg an der Bergstation dem Prozedere beim Betreten einer U-Bahn.

Alles auf einer Karte

Skifahrer Vogelperspektive - Skigebiet Sölden
© Rudi Wyhlidal / Ötztal Tourismus

Manche Wünsche erfüllen sich schon vor Weihnachten. Wintersportler dürfen zur Saison 2017/2018 jubeln, denn mit der Pow(d)er Card gibt’s ab Mitte November ein neues Angebot, das den Puls aller Skifans höherschlagen lässt. Warum? Besitzer einer 3-Tages-Karte für Sölden oder Obergurgl-Hochgurgl wechseln zwischen den zwei Top-Skigebieten beliebig oft hin und her. Der gemeinsame Skipass macht’s möglich. Zur Auswahl stehen 55 Liftanlagen, 254 Pistenkilometer und 46 Skihütten für den gemütlichen Einkehrschwung. Eingefleischte Sölden-Urlauber kommen so in den Genuss den Rundblick vom Top Mountain Star auf 3.000 m zu genießen oder Europas höchstes Motorradmuseum in Hochgurgl zu besuchen. Stammgäste aus dem hinteren Ötztal lockt Sölden mit der BIG 3 Rallye, Gletscherskigebiet und den Locations zu den James Bond-Dreharbeiten.

Sieg mit Seltenheitswert

Blick auf Weltcuphang - Skiweltcup Sölden
© Isidor Nösig / Ötztal Tourismus

Hauchdünne Entscheidungen sind im Spitzensport keine Seltenheit. Auch ex aequo-Platzierungen fallen immer wieder. Was den drei Skirennfahrerinnen Andrine Flemmen (NOR), Nicole Hosp (AUT) und Tina Maze (SLO) im Jahr 2002 beim Weltcupaufakt in Sölden gelang, steht bis heute in den Geschichtsbüchern des alpinen Skirennsports. Alle drei Läuferinnen belegten exakt die gleiche Zeit und überquerten die Ziellinie nach 1:49,91 Minuten. Der einzige Dreifachtriumph in einem Damen-Riesentorlauf blieb unerreicht.

Für die Ewigkeit

Steg Tiefenbachkogl - Skigebiet Sölden
© G.E. / Ötztal Tourismus

Paris, Helsinki, Moskau oder München? Sicherlich geniale Orte für Pärchen, um mittels Liebesschloss ihre ewige Verbundenheit zu bekunden. Was in den bekannten Millionen-Metropolen funktioniert, lässt sich im Ötztal aber noch toppen. Wo sonst können diese romantischen Symbole auf einer Höhe von 3.250 m angebracht werden mit einmaligen Blick auf die Wildspitze als höchsten Berg Nordtirols im Hintergrund? Location der Wahl ist der Tiefenbachkogl. Der dortige Zaun ist bereits mit einigen Schlössern versehen. Der Weg zum perfekten Selfie bleibt kurz, denn auf dem 20 Meter langen, gläsernen Steg gelingen eindrucksvolle Motive.

Team „Perfekter Skitag“

Pistenfahrzeug und Schneekanone - Skigebiet Sölden
© TechnoAlpin AG – Arnold Ritter / Bergbahnen Sölden

Bestens präparierte Pisten, reibungslos funktionierende Technik, sichere Bedingungen und kulinarische Orte der Einkehr. Eine Heerschar an Mitarbeitern arbeitet Tag für Tag daran, den Gästen im Skigebiet unvergessliche Momente zu erfüllen. Ob Seilbahnmitarbeiter, Pistenretter, Mitarbeiter in der Gastronomie oder das Team der Pistenpräparierung: Bis zu 500 Mitarbeiter der Bergbahnen Sölden stehen im Einsatz, damit die Wintersportler eine perfekte Zeit im Schnee erleben. Während ein Großteil der Bediensteten die Arbeit sichtbar vollbringt, machen einige von ihnen in „Heinzelmännchen“-Manier den Job. Bestes Beispiel dafür sind die Fahrer der Pistenfahrzeuge, die mit ihren Maschinen im Gegenwert von Supersportwagen, in der Nacht unterwegs sind, um eine perfekte Schneeunterlage zu kreieren.

Entspannte Aussichten

Skigebiet Sölden
© oetztalblog.com

Sölden schlägt Frankfurt. Die Kategorie „Bester Platz zum Skifahren“ gewinnt die Ötztaler Wintersportmetropole schon Mal problemlos. Doch auch beim Rennen um den spektakulärsten Blick aus dem Örtchen unterliegt die Bankenstadt. Letztere hat mit der Vorstands-Toilette der Commerzbank im 49. Stock zwar ein heißes Eisen im Rennen. Aber gegen die Panoramaaussicht von der Männertoilette des Powder Q auf 3.048 m muss sich selbst das exklusive Refugium zum Wasserlassen mit Blick auf die Rhein-Main-Skyline geschlagen geben.

Genial gebaut

Restaurant am Rettenbachgletscher - Skigebiet Sölden
© Fabian Kapeller / Ötztal Tourismus

Ein weiterer Neuzugang im geballten Portfolio an Highlights ist das Restaurant am Rettenbachgletscher. Reichte im Jahr 1976 noch eine einfach gehaltene Skihütte aus, präsentiert sich die Gastronomie 2017 im zeitgemäßen Antlitz. Dies verlangt allein schon die prominente Lage, denn hungrige und durstige Skifahrer frequentieren das Restaurant vom Herbst bis zum Ende der Skisaison. Mit 620 Sitzplätzen Innen und 450 Sitzplätzen im Außenbereich kommt jeder unter. Ganz nach Belieben gestaltet sich auch die Energieaufnahme. Wer vom Skifahren nicht genug bekommt, kehrt im Selbstbedienungs-Restaurant ein. Alle die mehr Zeit haben und sich kulinarisch verwöhnen lassen wollen, wählen das Bedienungsrestaurant „Gletschertisch“. Einzigartig ist nicht nur was auf den Teller kommt, sondern auch die Ausblicke auf Gletscher- und Weltcuphang durch große Glasfronten. Das Zeug zum Partytreff besitzt die neue Bar „Gletscherspalte“. Dank auffahrbarem Dach und mobiler Seitenwände verwandelt sich der Bau rasch zur Open-Air-Location. Weiteren Komfort bietet die neu errichtete Skirampe, über die man Richtung Tal auf der Piste 30 abfährt.

(Titelbild: © Rudi Wyhlidal / Bergbahnen Sölden)

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Spaß beim Skifahren - Sölden, Tirol

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Gastautor

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... verschiedene Gastautoren berichten über ihre Erfahrungen im Ötztal / in Sölden / in Obergurgl-Hochgurgl.

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