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Ski & Snow

Kulinarische Favoriten

Die Bewegung an der frischen Luft macht hungrig, das gilt besonders in großen Höhen bis auf über 3.000 Meter, wie es im Gletscher-Skigebiet in Sölden der Fall ist. Wie es sich für eines der beliebtesten und angesagten Skigebiete in Österreich gehört, gibt es dort neben zahlreichen Skihütten mit Selbstbedienung, auch gleich mehrere Bergrestaurants, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Wir haben uns im 144 Pistenkilometer großen Skigebiet umgesehen und unsere drei Favoriten für das Frühstück, das Mittagessen und die Nachmittagsjause samt Absackerbar gefunden. Alle sind perfekt mit den Bergbahnen erreichbar und können so mit oder ohne Ski angesteuert werden.

Frühstück im Wirtshaus Giggijoch
Frühstück im Wirtshaus Giggijoch. © Rudi Wyhlidal / Bergbahnen Sölden.

Frühstück im Wirtshaus am Giggijoch

Für ein herzhaftes Frühstück mit Tiroler Spezialitäten starten wir mit einer der ersten Gondeln ab 8 Uhr hinauf zur Bergstation des Giggijoch und dem dortigen Wirtshaus Giggijoch. Während die Sonne langsam über die Berge klettert, werden uns Semmeln, Rührei mit Speck, Joghurt, Schinken- und Käseplatten sowie Prosecco und Orangensaft im urigem Ambiente der Wirtshausstube serviert.

Wer sich für ein späteres Frühstück (möglich bis 11 Uhr) entscheidet, der kann sich dann auch auf die windgeschützte Sonnenterrasse setzen und dort den herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt genießen.

Das Frühstücksangebot hier ist mehr als reichlich und entlässt uns bestens gestärkt in unseren Skitag in Sölden. Beim Blick zurück auf das Wirtshaus Giggijoch haben wir aber bereits beschlossen, dass wir auch die selbstgemachten, österreichischen Spezialitäten dort zur Mittags- und Nachmittagszeit zu einem späteren Zeitpunkt einmal unbedingt testen werden. Zu verlockend war der Geruch nach frisch gemachten Topfennockerln und Apfelstrudel, der bei unserem Verlassen durch die Räume wehte.

Mittagessen im Gourmetrestaurant

ice Q Gourmetrestaurant - Wie 007 nach Sölden kam
Das ice Q an der Bergstation der Gaislachkoglbahn. © Rudi Wyhlidal / Bergbahnen Sölden
Spektakulär ist unser Tipp zum Mittagessen: das Gourmetrestaurant ice Q auf 3.048 Metern Höhe. Wer die Glassfassade zum ersten Mal sieht, der kann nur staunen über diesen futuristischen Bau samt traumhafter Aussicht an der Bergstation der Gaislachkoglbahn. Schließlich bilden sage und schreibe 250 Dreitausender die Kulisse während des Essens. Auch wir können sofort verstehen, dass sich die Filmproduzenten des jüngsten James-Bond-Streifens so einen Drehort nicht entgehen lassen wollten.

Im ice Q  habt ihr zwei Möglichkeiten auf Gourmet-Niveau mit edlen Tropfen und Haute Cuisine zu speisen: Wer nicht sofort wieder auf die Piste will, der sollte sich im Restaurant-Bereich eines der exquisiten Mittagsmenüs bestellen und die von Spitzenköchen kreierten Gerichte zusammen mit einem Schluck erlesenen Wein auf der Zunge zergehen lassen. Kleinere Gerichte für den schnellen Hunger, wie die nicht weniger exquisiten Snacks und Tapas, werden den ganzen Tag über zusammen mit einer großen Auswahl an Getränken und Weinen in der Panoramalounge und auf der Sonnenterrasse serviert.

Nachmittagsjause in der Tiroler Stube

Wer nach einem anstrengenden Skitag zur letzten Pause kurz vor Liftschluss am Berg einkehrt, der sollte vor dem Übergang zum Après-Ski noch eine gute Grundlage im Magen schaffen. Dafür bestens geeignet sind die österreichischen Spezialitäten in der Tiroler Stube an der Mittelstation der Gaislachkoglbahn. Besonders die täglich wechselnden Knödelgerichte auf der Wochenkarte haben es uns angetan. Aber auch die Desserts auf der Karte, darunter die Ötztaler Ziachkiachl und Kaiserschmarren, lassen bei uns schnell das Wasser im Mund zusammenlaufen. Vom Service am Tisch bedient werden wir hier nicht nur in der urigen Altholz-Stube, sondern auch auf der Sonnenterrasse.

Jause in der Tiroler Stube, Almstube
Mittagsjause in der Tiroler Stub’n. © Ernst Lorenzi / Ötztal Tourismus

Abgerundet wird der Skitag dann nach dem Essen an der Bar der Tiroler Stub’n, wo Gäste aus sechs verschiedenen Fassbieren, zahlreichen Weinen sowie Schnäpsen und Longdrinks wählen können. Auch ein eigenen Bierpass haben die Wirte dort im Angebot. Zurückhalten muss sich bei diesem Angebot niemand, schließlich geht’s mit der Gaislachkogelbahn auch für Skifahrer ohne gefährliche Pistenakrobatik sicher ins Tal zurück.

Sonnen auf der Terrasse des Restaurants Schwarzkogl

Zum Abschluss noch ein Sonnenterrassen-Tipp, der im Winter nur mit Skiern oder Snowboards erreicht werden kann: Das Restaurant Schwarzkogl auf 2.595 Metern. An der Piste 24 gelegen erwartet Besucher dort einer der wärmsten Plätze im ganzen Skigebiet. Wer es sich im Liegestuhl in der Ruhezone gemütlich gemacht hat, der kann sich gar nicht satt sehen an der Schönheit der Ötztaler Bergwelt, allen voran dem Gaislachkogel und dem Rettenbachgletscher.

Eine willkommene Abwechslung sind die italienisch angehauchten Speisen auf der neuen Karte des Selbstbedienungsrestaurants. Das Angebot reicht von gratinierten Früchten und Limonensorbet bis zum Seeteufel im Chorrizomantel und einem getrüffelten Schweinefilet. Begeistert waren wir hier auch von der „Frische-Insel“, wo wir uns mit Joghurt und Früchten eingedeckt haben.

Ausblick auf die Ötztaler Bergwelt von der Schwarzkopf Terrasse
Der Ausblick auf die Ötztaler Bergwelt. © Ötztal Tourismus
Gastautor Florian Weis von Skigebiete-Test.de
Florian Weis von Skigebiete-Test.de.

Florian Weis von Skigebiete-Test.de

Florian Weis ist Geschäftsführer bei der TouriSpo GmbH & Co. Kg und betreut seit über zehn Jahren Deutschlands größtes Wintersportportal Skigebiete-Test.de. Die Skigebiete dieser Welt sind sein zu Hause. Wenn er nicht gerade mit seinen drei Söhnen vor der Haustüre im Bayerischen Wald unterwegs ist, macht er am liebsten die Skigebiete in Österreich, der Schweiz oder in Nordamerika unsicher.

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... verschiedene Gastautoren berichten über ihre Erfahrungen im Ötztal / in Sölden / in Obergurgl-Hochgurgl.

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