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#ÖRM18: Sich quälen, und dabei Gutes tun!

Der Ötztaler Radmarathon schreibt alljährlich viele Geschichten: Der älteste Teilnehmer (heuer Jahrgang 1943), der Jüngste (mit dem Mindestalter von 16 Jahren) oder der letzte Finisher, der begleitet vom Besenwagen in der Dunkelheit im Zielort Sölden ankommt. Jedes Jahr treten aber auch viele Athleten und Teams – abseits des Scheinwerferlichts – für den guten Zweck in die Pedale. Stellvertretend für alle Teilnehmer, die die Qualen des „Ötzis“ mit einer guten Tat verbinden, stellen wir in diesem Beitrag drei von ihnen vor.

Kevin Rostasy und Roland Josler - Ötztaler Radmarathon
Kevin Rostasy (re.) und „Leidensgenosse“ Roland Josler beim Training für den „Ötzi“ © Kevin Rostasy

Kevin Rostasy

Prof. Dr. Kevin Rostasy ist Chefarzt der Neuropädiatrie der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Nordrhein-Westfalen. Beim „Ötzi“ trat Rostasy – gemeinsam mit seinem Kollegen Roland Josler – nicht nur aus Spaß am Sport und zur Selbstbestätigung in die Pedale, sondern auch für einen guten Zweck: Er sammelte Geld für ein Projekt, das Kindern mit Multipler Sklerose (MS) zugutekommt.

Für jeden Höhenmeter, den Rostasy hinter sich brachte, spendete der Arzt fünf Euro! Heuer endete das Abenteuer Ötztaler Radmarathon für ihn leider an der Labestation am Jaufenpass, wo er den „Cut“ um knappe vier Minuten verpasste. Und dennoch konnte Kevin so ca. € 7.000,- an Spenden „zusammentrampeln“, mit welcher eine 6-Stunden-Kraft für ein Jahr lang zusätzlich finanziert werden kann.

Team RIDE4WOMAN

Zwei Mitglieder des Team4Woman im Ziel - Ötztaler Radmarathon
„Faster than cancer“: Zwei Mitglieder des TEAM4WOMAN glücklich im Zielbereich – in knapp unter 10 Stunden. Applaus, nicht nur vom Streckenposten!
© Benedikt Steiner / Ötztal Tourismus

Dr. Rene Laky ist Frauenkrebsspezialist an der Universitätsklinik Graz und Gründer der Frauenkrebs Initiative Ride4Women. Jedes Jahr radelt das Team quer durch Europa, um Frauenkrebsanliegen zu thematisieren und gleichzeitig Frauen zu einem aktiven und gesunden Lebensstil zu motivieren. Heuer war die Mannschaft rund um Rene mit vier Teammitgliedern auch beim Ötztaler Radmarathon mit am Start, um Bewusstsein für Frauenkrebserkrankungen zu schaffen. Mehr über die Initiative erfährst du HIER.

Team Plasmatreat-Storck Bicycle

Ein Mitglied des Teams Plasmatreat im Zielbereich - Ötztaler Radmarathon
Auf die Frage, wie das Rennen war, bekam ich von einem Teammitglied von Plasmatreat eine kurze, aber passende Antwort: „Kalt“
© Benedikt Steiner / Ötztal Tourismus

Unter dem Motto „Höhenmeter sammeln – Leben retten 2.0“ gingen vier Fahrer des Teams Plasmatreat-Storck Bicycle heuer beim Ötztaler Radmarathon an den Start, um Spenden für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und deren Kampf gegen Blutkrebs zu sammeln. Das Team Plasmatreat wurde im Jahr 2014 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die DKMS aufmerksam zu machen. Heuer war das Team bereits zum zweiten Mal beim „Ötztaler“ mit dabei, um der Vision des DKMS – „Wir besiegen Blutkrebs“ – eine Bühne zu bieten.

Zieleinfahrt beim Bike 4 Help Prolog - Ötztaler Radmarathon
Geschafft! Zwei Teilnehmer des Bike 4 Help Prologs im Zielbereich
© Benedikt Steiner / Ötztal Tourismus

Premiere für den Bike 4 Help Prolog

Bereits am Freitag wurde in Sölden für den guten Zweck geradelt – erstmalig wurde nämlich der Bike 4 Help Prolog ausgetragen. Auf einer Länge von 1,2 km und 129 Höhenmetern stellten sich 105 Teilnehmer (allesamt auch Starter beim #ÖRM18) der Herausforderung „Beat the Feder“. Galt es doch, die Zeit des Lokalmatadors Daniel Federspiel (seines Zeichens zweifacher MTB-Weltmeister in der Disziplin Cross Country Eliminator) zu unterbieten.

Und das hätte doch fast geklappt – bis auf 11 Sekunden kam der Zweitplatzierte Daniel Debertin an die Siegerzeit von 3:36 Minuten von Federspiel heran – Daniel vor Daniel. Bei den Frauen holte sich die Linzerin Lorraine Dettmer mit einer Zeit von 5:11 Minuten den Premierensieg.

Das von den Teilnehmern gespendete Startgeld in der Höhe von € 10,- wurde von den Organisatoren des Ötztaler Radmarathons nochmals verdoppelt – so kam gesamt ein Betrag von € 2.100,- zusammen, der Bike 4 Help übergeben wurde und einem karikativen Zweck zugutekommt.

(Titelbild: © Benedikt Steiner / Ötztal Tourismus)

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Benni

Autor Benni

Sobald Bewegung im Spiel ist, wird Benni hellhörig! Als begeisterter Snowboarder, Biker, Kletterer & Wanderer gibt es für ihn keinen besseren Outdoor-Spielplatz als das Ötztal. Still sitzen können andere besser, deshalb ist Benni viel auf den Trails und unverspurten Hängen des Tals unterwegs.

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