Ski & Snow

Be Unique – 12 Skitypen, die du auf den Pisten von Sölden triffst

Ein Skigebiet ist wie ein Biotop. Der „Lebensraum“ von Skifahrern und Snowboardern wird von ganz unterschiedlichen Wintersport-Spezies bevölkert. Wir haben uns auf Erkundungsreise ins Skigebiet von Sölden begeben und präsentieren an dieser Stelle zwölf (nicht immer ganz ernst gemeinte) Skitypen, die du auf den Pisten von Sölden antriffst. Welcher Typ bist du?

1. Die „Ski-Minions“

Was sie sagen: „Pizza, Pommes, Pizaaaaaahhhhh!!!“

Woran man sie erkennt: Die „Ski-Minions“ treten meist im Rudel auf. Nach dem Vorbild der Natur werden sie meist von einem Leitwolf, in Gestalt eines Elternteils oder Skilehrers, begleitet und beschützt – oft auch mit Hilfe einer Ski-Leine. Zu erkennen sind die „Ski-Minions“ ganz einfach: An deren Niedlichkeit – Cuteness-Level 5000!

2. Der „Dress-to-Impress“-Typ

Was er sagt: Stark abhängig vom Kostüm – (Tier)Laute sind genauso dabei wie etwa „Möge die Macht mit dir sein“

Woran man ihn erkennt: Der „Dress-to-Impress“-Typ möchte um jeden Preis auffallen – wenn du einem begegnest, dann weißt du es auch 😉

3. Der „Ultimative GoPro-Pro“

Was er sagt: „Entschuldigung, sehen Sie ob das rote Aufnahmelämpchen auf meiner GoPro-Helmkamera auch wirklich blinkt?!“

Woran man ihn erkennt: Halb Mensch, halb Maschine. Nein, der „Ultimative GoPro-Pro“ trägt keine Wünschelrute in den Händen, sonder im Idealfall gleich zwei GoPro-Sticks, um den Shot aus allen möglichen Winkeln perfekt festzuhalten. Weitere Kameras an allen erdenklichen Körperteilen und der Ausrüstung runden das Erscheinungsbild dieser Gattung ab.

4. Das „Park Kid“

Was es sagt: „Dude, check doch mal den Trick aus – sooo sick!

Woran man es erkennt: Das „Park Kid“ ist ein entfernter Verwandter des „Ultimativen GoPro-Pros“. Auch das „Park Kid“ kann mit einer GoPro-Kamera am Körper gesichtet werden. Vor allem aber ist es an überdimensional langen Jacken und den vorn und hinten aufgebogenen Skiern zu erkennen (im Falle eines „Twin-Tippers“, einer Sub-Gattung des „Park Kids“). Egal ob vorwärts oder rückwärts, Hauptsache möglichst stylish durch den Park.

5. Der „Better-be-Safe“-Typ

Was er sagt: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“

Woran man ihn erkennt: Ganz deutlich an der Warnweste, oft um einen (Warn)Hinweis ergänzt! Auch dadurch erkennbar, dass er einen größtmöglichen Abstand zu allen anderen Wintersportlern auf der Piste hält.

6. Der „80ies Guy“

Was er sagt: „Das Skigebiet hat sich seit 1984 schon ein wenig verändert“

Woran du ihn erkennst: Schaut verdammt radikal aus in seinem neonfarbenen Skioverall – den er noch lange nicht in die Altkleidersammlung steckt. Denn er weiß: Alle Modetrends kommen wieder!

7. Der „Extreme-Carver“

Was er sagt: „Verdammt ist der Schnee heute wieder aggressiv – aber ich bin aggressiver“

Woran du ihn erkennst: Fuchtelt wild mit den Armen herum, um den restlichen Skifahrern auf der Piste klar zu machen, dass diese soeben seine Carving-Linie kreuzen. (check out: Carving Masters)

8. Der „Selfie-Jäger“

Was er sagt: „Der Tiefschnee kann warten, meine Social-Media Freunde aber nicht #skiselfie“

Woran man ihn erkennt: Der „Selfie-Jäger“ kann beim Angeben mit seinem skifahrerischen Können beobachtet werden – zumindest auf seinen Social-Media Kanälen.

9. Der „Storyteller“

Was er sagt: „Aber lassen Sie mich von vorne beginnen…(…)…(…)…“

Woran du ihn erkennst: Der „Storyteller“ liebt es, sich zu unterhalten und jedem Interessierten eine Geschichte zu erzählen – oder auch nur demjenigen, der neben ihm am Sessellift „gefangen“ ist.

10. Die „Sonnenanbeter“

Was sie sagen: „Das ist kein Sonnenbrand, sondern der perfekte Teint“

Woran man sie erkennt: Die „Sonnenanbeter“ bevorzugen die Sonne und damit den Liegestuhl vor den Pisten. An kalten, stürmischen Tagen wirst du sie im Skigebiet nicht vorfinden – dafür aber bei Sonnenschein in einem großen Lounge-Sessel auf der Terrasse einer Skihütte.

11. Der „Telemarker“

Was er sagt: „Fest in beiden Bindungen kann ja jeder“

Woran man ihn erkennt: Vor allem am Ausfallschritt. Und nein, der Eindruck täuscht wenn du meinst, er kniet vor dir hin, um dir einen Antrag zu machen – das gehört zur Telemark-Technik. So alt diese Technik auch sein mag, das Material und Outfit des Telemarkers ist auf dem neuesten Stand.

12. Das „Skihaserl“

Was es sagt: „Bis später Jungs!“

Woran man es erkennt: Das „Skihaserl“ trägt ein breites Lächeln und macht den Eindruck, als komme es gerade von der angesagtesten Fashion-Show. Aber lass dich nicht von Oberflächlichkeiten blenden, denn das „Skihaserl“ fetzt die Hänge herunter, frei nach dem Motto: „No boyfriends on powder days“

Be unique – Eindrücke von einem Tag auf Söldens Pisten

Erkennst du dich in einem der (Stereo)Typen wider?

Natürlich haben wir für diesen Beitrag tief in die Klischee-Kiste gegriffen, aber man sollte sich selbst nicht immer zu ernst nehmen. Lass uns in den Kommentaren wissen, zu welcher „Gattung“ du dich am ehesten zählen würdest – oder welchen „Skityp“ wir noch nicht entdeckt haben…

(Bilder: © Benedikt Steiner / Christoph Tripp / Ötztal Tourismus)

Vielen Dank an alle einzigartigen „Typen“, die beim Spaß mitgemacht haben!

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Benni

Autor Benni

Sobald Bewegung im Spiel ist, wird Benni hellhörig! Als begeisterter Snowboarder, Biker, Kletterer & Wanderer gibt es für ihn keinen besseren Outdoor-Spielplatz als das Ötztal. Still sitzen können andere besser, deshalb ist Benni viel auf den Trails und unverspurten Hängen des Tals unterwegs.

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