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Showdown der Skistars

Wie gut bin ich in Form? Welches Material fahren die anderen? Und beginnt hier und jetzt am Gletscher mein persönlicher Höhenflug durch die Saison? Mit vielen Fragen im Kopf trifft sich die Welt-Elite der Skiathleten alljährlich am Rettenbachferner zum ersten Rennen des Winters. Um die Antworten live zu erfahren, folgen ihnen auch 2016 ca. 27.000 Fans ins Ötztal. Und feiern von 21. bis 23. Oktober 2016 wieder ein Wochenende lang den Skisport und seine Helden.

Seit 1993 veranstaltet Sölden im Oktober die Auftaktrennen, schreibt also an der 50-jährigen Erfolgsgeschichte des alpinen Skiweltcups viele Kapitel mit. Ein paar Schlaglichter auf das Großevent.

Christoph Noesig in Kurvenlage beim Skiweltcup Auftakt in Sölden
Rennfahrer Christoph Noesig in Kurvenlage.
© Ötztal Tourismus / Foto: Erich Spiess

Der Zauber des Skiweltcup Opening

Sölden, das bedeutet für die Rennläufer eine Standortbestimmung, ein erstes Kräftemessen. Nach der Sommerpause und den Trainings in Übersee ist die Anspannung bei allen deutlich spürbar. Triumphiert dieses Jahr wieder ein arrivierter Riesentorlauf-Spezialist wie Ted Ligety oder Marcel Hirscher? Überhaupt: Wie schlagen sich die Österreicher mit so vielen motivierenden Fans im Rücken?

Vor dem Damen-RTL rätseln Medien, ob ÖSV-Topstar Anna Veith, vormals Fenninger ihr Comeback schon am Rettenbachgletscher gibt. Immerhin ist sie hier 2014 beim Ex-aequo-Sieg mit Mikaela Shiffrin schon einmal ganz oben am Podest gestanden. Einem anderen, mittlerweile pensionierten ÖSV-Star, Benni Raich, blieb dies bei 14 Sölden-Starts verwehrt (einmal nur um 0,01 Sekunden).

Wetterkapriolen? Die Piste hält!

„Skifahren ist ein Freiluftsport“, erinnerte Hans Pum, Sportdirektor des Österreichischen Skiverbands, als das Opening 2012 fast in Neuschnee und Nebel unterging. Das Team rund um Pistenchef Isidor Grüner hatte dennoch, einmal mehr, für faire Bedingungen gesorgt. Diese kann Sölden, anders als Schönwetter, sehr wohl garantieren.

„Von den ersten Aufbauarbeiten Anfang Oktober bis zum Aufräumen nach dem Event sind wir im Dauereinsatz“, erklärt Isidor Grüner. Ob massig Neuschnee oder anhaltender Föhn, das Skifest lässt sich Sölden nicht verderben. Bereits im April legen die Bergbahnen ein großzügiges Schneedepot an, das die Pistenbullys im Herbst für die Grundpräparierung auf die Rennpiste schieben.

Fahrer beim Skiweltcup Auftakt Sölden
Christoph Noesig beim Skiweltcup Opening.
© Ötztal Tourismus / Foto: Rudi Wyhlidal

Technische Beschneiung, Vereisung der Piste, Montage der Sicherheitszäune – wenn der Countdown läuft, erhält Grüners Team zusätzliche Hilfe, auch vom Bundesheer. Wie der Hang 2016 beschaffen sein wird? „Es ist noch zu früh, um die Pistenqualität zu bewerten“, meint Isidor Grüner. „Die Kontrolleure des FIS kommen erst ein bis zwei Tage vor dem Rennen.“ Zu vermuten gilt: Zustand top.

Die Rennstrecke

  • Starthöhe: 3.040 m
  • Zielhöhe: 2.670 m
  • Maximale Neigung: 65 %
  • 46-54 Tore, je nach Kurssetzung
  • Renngeschwindigkeit: 75-85 km/h
  • 7 km Absperrzaun, 3,5 km Sicherheitsnetz, 11,5 km Kabel, 180 m Airfence

Favoriten werden in Sölden geboren

Anders als punktuelle Events wie Olympia und WM fordert der FIS Skiweltcup konstante Leistung – seit seiner Erstausgabe im Winter 1966/67. Wer in Sölden siegt, ist aber ein heißer Tipp für die Gesamtwertung, denn Zufallstreffer landen hier wenige. Bei der Premiere am Rettenbachferner 1993 hießen die Sieger übrigens Anita Wachter und Frank Piccard. Und auch sonst gibt’s einige bemerkenswerte Details:

  • 1993 Damen- und Herrenrennen werden das einzige Mal ein einem Tag durchgeführt
  • 1998 Dreifachtriumph für Österreich durch Hermann Maier, Stephan Eberharter und Heinz Schilchegger
  • 2002 Premiere im Skiweltcup: Andrine Flemmen, Tina Maze und Nicole Hosp gewinnen zeitgleich
  • 2006 Das einzige Mal müssen beide Rennen wegen anhaltend warmer Witterung abgesagt werden.
Ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern beim Skiweltcup Auftakt Sölden
Ausgelassene Stimmung bei den Zuschauern des Skiweltcup Auftakts.
© Ötztal Tourismus / Foto: Isidor Nösig

Get the Spirit!

Rund um das Opening herrscht in Sölden Ausnahmezustand. Tausende Fans verwandeln das Zielstadion am Rettenbachgletscher, von wo aus sie den imposanten Steilhang im Blick haben, in ein Fahnenmeer. Hier herrscht das ganze Wochenende lang ausgelassene Partystimmung.

Das Weltcup-Event ist auch die perfekte Gelegenheit, die eigene Skisaison zu eröffnen. Wie sieht’s denn da mit der Form aus? Abgesehen von der gesperrten Rennpiste sind alle Gletscherabfahrten für den Publikumslauf offen. Also auf zum Parallelslalom mit Marcel Hirscher & Co.!

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... verschiedene Gastautoren berichten über ihre Erfahrungen im Ötztal / in Sölden / in Obergurgl-Hochgurgl.

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