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Wakeboarden in den Alpen – Karibikfeeling mit Bergkulisse

Von 19. Mai 2017 No Comments

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Wakeboarden in den Alpen – Karibikfeeling mit Bergkulisse

Wie gewinnt der Sommertourismus im Alpenraum auch bei jungen Gästen an Popularität? Diese Frage trieb Hansi Neuner, den früh verstorbenen Initiator der AREA 47, zeitlebens an. Bereits in den 2000er Jahren entwickelte er seine Vision vom „Ultimate Outdoor Playground“. Dazu gehörte auch schon das Konzept einer eigenen Wakeboardanlage.

Stillstand gehört zu den absoluten „No-Gos“ am 47. Breitengrad. Vom Start weg drehte sich das Innovationsrad mit dem Team der AREA 47 laufend weiter. So wurde im Mai 2016 die Vision realisiert: die AREA 47 eröffnete die erste Wakeboard-Anlage Westösterreichs. Der zwei Hektar große See, der topmoderne Lift von Rixen, Wake Cafe und Verleih machen die Anlage zum Sehnsuchtsort für Wassersportler. Sowohl Neueinsteiger als auch arrivierte Szene-Cracks üben hier ihren Lieblingssport mit spektakulärer Kulisse aus. Während Anfänger auf Knee- und speziellen Einsteigerboards die ersten Versuche mit professionellem Coaching wagen, nehmen Könner die Kicker und Boxen in Angriff.

Vom Wakeboard-Virus infiziert

Einer der weiß wie’s funktioniert und gerne sein Wissen weitergibt ist René Schnöller. Vor seiner Berufung zum Wakeboard-Botschafter der AREA 47 war der gebürtige Ötztaler Snowboardprofi.

„Mein erstes Mal an der Hantel hatte ich mit 16 Jahren in Kiefersfelden. Richtig auf den Geschmack gekommen bin ich, als die Idee entstand, bei uns im Ötztal eine Anlage zu bauen“, erzählt der Sölder. Kurzer Exkurs – Hantel? Klingt nach Fitnessstudio, beim Wakeboarden heißt so jenes Teil, an dem sich der Sportler festhält. Zurück zu René.

Wakeboarder in Kurvenlage - Wake Area
Ran an die Hantel und rein ins feuchte Vergnügen © AREA 47
Rene Schnöller Frontside Boardslide - Wake Area
René Schnöller in Aktion beim Frontside-Boardslide © www.gotit.at

Mission WAKE AREA

Mit dem Auftrag die Trends und Szene-Hotspots zu besichtigen und daraus wertvolles Knowhow zu sammeln, startete der Ötztaler seine Dienstreise. Diese führte ihn nach Südostasien u.a. nach Thailand und auf die Philippinen.

„In den Wintermonaten trifft sich dort die Szene, der Thai Wake Park genießt einen weltweit hervorragenden Ruf. Das habe ich mir alles angeschaut, um Inspiration für unsere Idee zu holen“, so René. Auch Deutschland lag auf dem Reiseplan seiner Tour de Wake. Schließlich steht in der Domstadt Köln die weltgrößte Anlage.

Gesagt, getan, gebaut

Blick auf die Wake Area in der Area 47 - Wake Area
Ein echtes Schmuckstück: Der 19.130 Quadratmeter große See © AREA 47

Aus den Erfahrungen entstand 2016 etwas ganz Großes, nämlich Westösterreichs erste Wakeboardanlage am Eingang zum Ötztal. Die Dimensionen mit 19.130 Quadratmeter großem See, modernem Lift und allen weiteren Features sind beeindruckend. Diese lassen sich in aller Detailliertheit aber auch auf der AREA 47-Website nachlesen.

Keine Frage des Alters und Wetters

Etwas Neues auszutesten und die persönliche Komfortzone zu verlassen ist keine Sache des Geburtsjahrgangs.

„Das Wakeboarden eignet sich für jedermann. Ich kenne sogar Fahrer mit Mitte 50“, berichtet Insider René. Er bestätigt, dass manchen Menschen der Einstieg leichter fällt: „Wer schon einmal auf dem Snow- oder Skateboard stand bzw. Surfen und Kiteboarden probiert hat, der besitzt einen Startvorteil. Gewöhnlich gehen wir unser ganzes Leben geradlinig durch die Welt, das hat unser Gehirn gespeichert. Bei seitlichen Sportarten setzt eine Lern- und Gewöhnphase ein. Deshalb profitieren Surfer und Snowboarder durch ihre Vorkenntnisse.“

Spaß auf dem Kneeboard - Wake Area
Aller Anfang ist … einfach! Zu Zweit am Kneeboard © AREA 47

Aufgeben, wenn du nicht zu dieser Gruppe gehörst? Keineswegs, denn zum Starten gibt es Alternativen. Beispielsweise das Kneeboard. Wie der Name schon anklingen lässt, kniet der Sportler auf dem Board in Fahrtrichtung. Durch den tieferen Schwerpunkt stellen sich viel schneller Erfolgserlebnisse ein. Ein weiterer Pluspunkt für Anfänger und Pro’s : das Wakeboarden ist nicht wetterabhängig und macht bei jeder Witterung Spaß.

Wakeboarder während Nosepress - Wake Area
Einzigartiges Panorama: Die Ötztaler Bergwelt im Hintergrund © AREA 47

Pro’s zu Besuch

Die Attraktivität der Anlage zeigt sich zudem anhand der Szenegrößen, die in der Premierensaison schon zu Besuch waren. Dominik Hernler, X Games-Medaillengewinner 2016, präsentierte sein eigenes Obstacle in der WAKE AREA und drehte regelmäßig seine Runden.

Ebenfalls begeistert zeigten sich Wakeboard-Legende Dominik Gührs aus Deutschland oder Newcomer Timo Kappl. Nicht mehr wegzudenken vom Geschehen in der AREA 47 ist Tanja Warmuth. Die Profisportlerin hat hier ihren Trainingsplayground und verbuchte heuer nennenswerte Erfolge wie den Österreichischen Meistertitel und die Qualifikation zur Europameisterschaft in Israel. Anfängern gibt die Expertin gerne hilfreiche Tipps, damit die Fahrt auf dem Wasser gelingt.

Weltweit einzigartig

Blick von der Terrasse des Wake Cafes auf Wake Area - Wake Area
Blick von der Terrasse des Wake Cafes auf das Geschehen © Florian Breitenberger / AREA 47

Der Ötztaler René Schnöller nennt gute Gründe, warum ein Besuch der WAKE AREA ein Pflichttermin ist: „Es gibt weltweit keine Anlage mit einem derartigen Panorama inmitten der Berge. Dazu kommt das Set-Up und die Infrastruktur mit Verleih-Shop, Café, Terrasse zum Chillen und dem restlichen Action- und Outdoorangebot der AREA 47.“

Facts WAKE AREA

  • Öffnungszeiten 2017: 28.04 – 01.10. Details gibt’s hier
  • Herbst Session an den Wochenenden im Oktober
  • Keine Anmeldung notwendig
  • Preise: Infos zu den Eintrittspreisen gibt’s hier
  • Materialverleih und Shop vor Ort
  • Wake Cafe mit Panoramaterrasse
  • Mitten im Ultimate Outdoor Playground gelegen
  • 45 Minuten von Sölden entfernt – gute Zugverbindung nach Ötztal-Bahnhof

Eindrücke aus der WAKE AREA

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